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Beachvolleyball

Beachvolleyball-Bereich im virtuellen Rundgang ansehen

Auf über 1.000 qm warten 2 beheizte Courts auf Deine Sprungaufschläge und Schmetterbälle. Unser  feiner  weisser Quarzsand ist vom Volleyballverband (DVV) mit Bestnote zertifiziert und die etwa 1000 Tonnen garantieren Dir  pures Karibik- Flair.

 

Höhenverstellbare Netze und 9 Meter Deckenhöhe sorgen dafür, dass sowohl Anfänger als auch die Profis der World Tour optimale Bedingungen im Sam Sportpark vorfinden.Jetzt Platz über eversports.de direkt online buchen

Preise für Beachvolleyball

Montag bis Freitag

bis 18:00 Uhr - 20,00 EUR
ab 18:00 Uhr - 22,00 EUR

Samstag, Sonntag
+ Feiertage

ganztägig 20,00 EUR

10er- Karte Silber
170,00 EUR

Montag - Freitag bis 18 Uhr
10er-Karten reduzieren den Personenaufpreis auf 4 EUR.

10er- Karte Gold
190,00 EUR

Montag - Sonntag ganztägig
10er-Karten reduzieren den Personenaufpreis auf 4 EUR.

 

Preise gelten pro Court und Stunde für bis zu 4 Personen.
Jede weitere Person kostet 5,00 EUR pro Stunde zusätzlich.

Leihgebühr pro Ball 2,00 EUR

Beachvolleyball Regeln

Das rechteckige Spielfeld hat eine Fläche von

16 m x 8 m, die komplett mit Sand bedeckt ist. Jedes Team spielt also in einer Hälfte von 8m x 8m. In der Mitte wird es durch ein Netz getrennt, das an der oberen Kante 2,43 m (Männer) oder 2,24 m (Frauen) hoch hängt und an den Enden jeweils eine Antenne trägt. Außerhalb der begrenzenden Seitenlinien ist eine Freizone von mindestens drei Metern vorgeschrieben. Es gibt keine Mittellinie, aber ein Spieler darf die gegnerische Hälfte nur betreten, wenn der Gegner dadurch nicht gestört wird

Ein Ballwechsel beginnt mit dem Aufschlag,

der hinter der Grundlinie ausgeführt wird und auf direktem Weg das Netz zwischen den beiden Antennen passieren muss. Die gegnerische Mannschaft muss freie Sicht auf den aufschlagenden Spieler haben und kann dies bei Bedarf einfordern. Der servierende Spieler wechselt beim Gewinn des Aufschlagrechts. Wenn das Schiedsgericht einen Fehler in der Reihenfolge bemerkt, findet der Wechsel erst dann statt; der Spielstand wird nicht nachträglich korrigiert.
Eine Mannschaft muss den Ball spätestens mit der dritten Berührung über das Netz spielen. Der Block zählt - im Gegensatz zum Hallen-Volleyball - als erster Ballkontakt. Die beiden Spieler müssen den Ball abwechselnd berühren. Ausnahmen gibt es nur direkt nach dem Block (der blockende Spieler darf den Ball ein zweites Mal berühren) oder wenn es beim ersten Ballkontakt „innerhalb derselben Aktion“ zu einer Doppelberührung kommt (z. B. von den Armen auf ein anderes Körperteil).

Der Ball darf mit allen Körperteilen

gespielt werden. Sowohl das obere Zuspiel als auch das untere Zuspiel ist möglich. Beim oberen Zuspiel fordern die Regeln eine „saubere“ Technik. Der Ball darf nur über das Netz gepritscht werden, wenn er rechtwinklig zur Schulterachse, also gerade nach vorne oder hinten, jedoch nicht zur Seite gespielt wird. Ansonsten ist das Pritschen über das Netz nur erlaubt, wenn es „unabsichtlich“, also in deutlich erkennbarer Absicht eines Zuspiels erfolgt (beispielsweise wenn der Wind den Ball auf die gegnerische Seite weht). Das Legen mit der offenen Hand bzw. der aus der Halle bekannte Lob (Angriffsfinte in der Technik des einhändigen oberen Zuspiels mit offener Hand) ist nicht erlaubt und gilt als technischer Fehler.
In der Feldabwehr ist das obere Zuspiel unter Zuhilfenahme der Finger (offene Hände) ebenfalls streng reglementiert. Der Ball darf weder geführt (zu lange berührt) noch gefangen oder geworfen werden. Einzige Ausnahme ist ein hart geschlagener Ball des Gegners, bei dem ein leichtes Führen gestattet ist (so genannter „Beachdig“), wobei die Hände mit schalenförmig gehaltenen Handflächen zum Ball geführt werden und dieser durch eine aktive Streckung der Arme gespielt wird. Wann ein Ball als „hart geschlagen“ gilt, richtet sich nach der zur Verfügung stehenden Reaktionszeit des Abwehrspielers, der Entfernung, die der Ball zurücklegt, sowie der Geschwindigkeit und der Flugkurve. Ein Aufschlag zählt nicht als harter Angriffsschlag.

Wenn es einer Mannschaft nicht gelingt,

den Ball ordnungsgemäß zurückzuspielen, erhält der Gegner einen Punkt. Eine Mannschaft kann sowohl bei eigenem als auch bei gegnerischem Aufschlag punkten (Rally-Point-System). Ein Spiel wird über zwei Gewinnsätze ausgetragen. In den ersten beiden Sätzen braucht man 21, im eventuellen dritten Satz (Tiebreak) 15 Punkte. Ein Satz gilt erst bei mindestens zwei Punkten Vorsprung als gewonnen. Um Nachteile auszugleichen, die unter freiem Himmel auftreten können, beispielsweise die blendende Sonne oder Wind, werden nach jeweils sieben (im Entscheidungssatz jeweils fünf) gespielten Punkten die Seiten gewechselt.

Beachvolleyball Wissenswertes

Bereits 1915, also vor fast 100 Jahren, soll auf Hawaii das erste Beachvolleyballspiel stattgefunden haben. Es soll am Strand von Waikiki von dem US-Amerikaner George David Center und einigen Freunden gespielt worden sein. Regelmäßig wurde spätestens ab Beginn der 1920er Jahre an den Stränden von Kalifornien Beachvolleyball gespielt, vor allem in Santa Monica.

Zu dieser Zeit begann der Sport sich auch in einem anderen Teil Amerikas zu etablieren: Im brasilianischen Rio de Janeiro, an den weltbekannten Stränden Copacabana und Ipanema, wurde ebenfalls schon Beachvolleyball gespielt. Mit Gründung der ersten Beachclubs im Jahr 1922 begannen diese, Beachvolleyball-Wettbewerbe zu organisieren und auszutragen. Dabei wurde in den ersten Jahren noch mit sechs Spielern je Team gespielt, so wie beim Volleyball.

Der Legende nach entstand die heutige Spielweise mit zwei Spielern, weil Paul "Pablo" Johnson, der eigentlich Volleyballer war, in den 1930er Jahren einmal ohne Mitspieler auskommen musste und daraufhin die Idee eines Spiels zwei-gegen-zwei entstand. In Europa war zunächst Paris das Zentrum des Beachvolleyballs. Pikanterweise waren es dort Nudisten, die es genossen, nackt Beachvolleyball zu spielen. Die erotische Ausstrahlung dieser Sportart reicht also schon in ihre Entstehungsgeschichte zurück. Seit 1960 ist der Strand von Manhattan Beach in Los Angeles County für alle Beachvolleyball-Liebhaber von besonderer Bedeutung. Dort fanden nämlich die ersten Beach Open statt, ins Leben gerufen von Charlie Saikley, der auch als "Godfather of Beachvolleyball" bezeichnet wird. Die Manhattan Beach Open sind bis heute eins der bedeutendsten Beachvolleyball-Turniere überhaupt und werden daher auch "Wimbledon des Beachvolleyballs" genannt.

Für die Entwicklung des Beachvolleyballs vom reinen Freizeitsport zu einer Sportart, die professionell betrieben werden konnte, war Karch Kiraly ein sehr wichtiger Faktor. Der überragende Beachvolleyballer schaffte es mit seinen Mitstreitern in den 1980er Jahren, die Popularität des Sports deutlich zu erhöhen, so dass der Sprung in die Professionalität gelang. Bis heute ist er der einzige Spieler der Welt, der olympisches Gold auf Sand und in der Halle gewann.


Seit Barcelona 1996 ist Beachvolleyball olympisch. Die grössten Erfolge Deutschlands erzielten 2000 in Sydney das Team Jörg Ahmann und Axel Hager, die Bronze gewannen. Einen weiteren Schub erhielt der Sport in 2012. In London gewann das Team Julius Brink und Jonas Reckermann überragend olympisches Gold. Die beiden waren die ersten Europäer überhaupt, die diesen Titel holen konnten. Im Finale schlugen sie die favorisierten Brasilianer Emanuel Rego und Alison Cerutti, den aktuell wahrscheinlich besten Beachvolleyballer der Welt.